Farbkultur: 
Ausstellung
Farbkultur bedeutet, den Wert der Farbe einzelner Kulturkreise durch Farbkodierung festzuhalten. Durch die Abbildung kultureller Farb- und Raumidentitäten verschiedener Kulturen kann ein gesamtheitliches Verständnis für den Umgang mit Farbe und Raum entwickelt werden. In der Thesis wurde eine Ausstellung konzipiert, die eine Plattform bietet, die die Wichtigkeit der Identitätsbildung durch Farbe und Raum präsentiert.
Die Thesis „Farbkultur“ hat den MEA-proTecc-Design-Preis gewonnen.

Die besuchende Ich-Identität als Individuum und mit ihr die eigene soziale und kulturelle Identität bewandert die Ausstellung Farbkultur. Durch die Inhalte der Ausstellungsmodule  kann Farbe in unbekannten Kulturen entdeckt  und miteinander verglichen werden. Nach dem Prinzip des globalen Dorfes (engl. Global Village) nach Marshall McLuhan baut sich die Ausstellung wie ein Dorf auf, durch welche eine Hauptstraße führt, die Farbkultur darstellt. Von dieser Hauptstraße gehen Nebenstraßen ab, an die Häuser grenzen. Die Häuser stehen hierbei für die unterschiedlichen Kulturen. Unterhalb der verschiedenen Kulturen ergeben sich transkulturelle Prozesse, welche durch die Nebenstraßen symbolisiert sind. Farbkultur vereint durch den Vergleich Synthesen, Unterschiede und Zusammenhänge von Farbe und Raum. Das Erleben eines Ortes wie einer Stadt, eines Dorfes oder der Natur geschieht häufig durch eine Art Spaziergang. Durch Schlendern, Stehenbleiben und Weiterentdecken erfährt der oder die Spazierende Atmosphäre und Mitmenschen. Das Konzept kann sich durch die Modularität an verschiedenen Ausstellungsräume anpassen.